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Gerda Lampalzer: "Translation"

Ausgangspunkt für die multimediale Installation "Translation" ist die Idee, dass sich in jeder Sprache eine andere Sprache verbergen könnte. Zur Überprüfung dieser These hat Gerda Lampalzer vier nicht deutschsprachige Personen (1 Russe, 1 Japanerin, 1 Kolumbianer, 1 Engländerin) beim Sprechen von Sätzen in ihrer Erstsprache mit der Videokamera aufgenommen. Die Künstlerin zerlegte die Gesprächsaufzeichnungen mit Hilfe eines Videoschnittprogramms in ihre kleinsten phonetischen Einheiten und setzte sie wieder neu zusammen. Aus den Silben, Einzellauten und Atempausen entstanden deutsche Texte mit völlig neuer Bedeutung, die die vier Personen nun "sprechen". Lampalzer betont, dass sie diese neuen, poetischen Texte so konstruiert hat, dass sie "zu den jeweiligen Personen passen".

> mehr zu "Translation" (PDF)

Sprachmedium: digitale Stimmaufzeichnung
Sprachform: poetische Texte

> Medienpraxis

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Gerda Lampalzer im Experteninterview am 6. August 2008
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Multimediale Installation, 2003
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