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"Sprachdesign" bedeutet, sinnliche und kommunikative Potenziale von Stimme, Schrift und ihren technischen Aufzeichnungen bei der Gestaltung von Sprachformen bewusst zu beobachten und gezielt einzusetzen. Die sechs Texte dieses Menüs verschaffen Ihnen einen Überblick über die theoretischen Konzepte, welche die Idee eines medienübergreifenden "Sprachdesigns" begründen.

Die Theorietexte thematisieren jeweils einen zentralen Gestaltungsaspekt beim Design mündlicher und schriftlicher Texte. Sie spannen einen Bogen vom Begriff des medialen "Embodiments" von Sprache (Texte verkörpern) über die praktischen Voraussetzungen für die Produktion und Rezeption von Texten (Texte produzieren), die menschlichen Wahrnehmungsbedingungen von Sprachzeichen (Texte wahrnehmen) und die Beobachtung von

Sprachtechnologien (Texte reflektieren) bis hin zur Rolle von Metaphern für die Kreativität (Texte erfinden) und schließlich zum historischen Einsatz von Sprachmedien in der Kunst (Texte positionieren). Ob Stimme, Schrift oder ihre technischen Aufzeichnungen: Die Gestaltungsaspekte Verkörperung, Produktion, Wahrnehmung, Reflexion, Erfindung und Positionierung sind für das Design von Sprachformen in allen Sprachmedien zentral.

Kombinieren Sie die theoretischen Texte mit den Analysen von Kunstwerken und den Auswertungen von Künstlerinterviews zu dem Kompendium "Sprachdesign". Im Menü Medienpraxis findet die systemische Medientheorie ihre Anwendung: Dort stehen Ihnen zwölf konkrete Übungen für die medienreflexive Beobachtung und die praktische Gestaltung von Sprachformen mit allen Sinnen zur Verfügung!

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